Deutsches Institut für Marketing
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„Wege aus der Commodityfalle“ – Interview mit Prof. Dr. Margit Enke

Vor ihrem Auftritt als Speaker auf dem Kölner Marketingtag 2015 haben wir alle Referenten kurz zu einem Interview geladen. So erfahren Sie mehr über die Person, den Vortrag und bekommen schon den einen oder anderen hilfreichen Tipp. Diese Woche geht es um Prof. Dr. Margit Enke von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Sie hält den Vortrag „Wege aus der Commodityfalle„.

  • Bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor.

Liebe Leserinnen und Leser, ich spreche zu Ihnen als Universitätsprofessorin Dr. Margit Enke von der TU Bergakademie Freiberg. Mein Studium, meine Promotion und Habilitation habe ich an der Handelshochschule Leipzig absolviert. Danach wurde ich an die TU Bergakademie Freiberg berufen. Dort bin ich seit 1996 Universitätsprofessorin für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Internationaler Handel. Ich bin Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Organisationen, die sich mit der Marketingwissenschaft und -praxis befassen, und engagiere mich besonders in den Bereichen Dienstleistungsmarketing, Markenmanagement sowie Commodity Marketing. Gegenwärtig bereiten mir meine Aufgaben als Aufsichtsrätin der DREFA Media Holding GmbH, als Mitglied des Vorstands der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft e.V. und mein Mitwirken im Herausgeberbeirat der Zeitschrift „Absatzwirtschaft“ besonders viel Freude.

  • Ihr Vortrag dreht sich um das Thema „Wege aus der Commodityfalle“. Auf welche Inhalte dürfen wir uns freuen?

Ich werde das Problem der Commoditisierung ansprechen, das für jedes Unternehmen in jeder Branche relevant werden kann. Es handelt sich hierbei um einen Prozess, bei dem die Unternehmensleistung aus Sicht der Nachfrager als austauschbar wahrgenommen wird. Dabei möchte ich besonders auf die damit verbundenen Gefahren hinweisen. Und was an dieser Stelle nicht fehlen darf: anschauliche Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen der Commodityfalle entkommen können.

  • Wo sehen Sie 2015 hierbei die größten Herausforderungen für die Marketingtreibenden?

Durch die Globalisierung erreichen uns ständig neue Trends sowie starke Konkurrenzprodukte. Dadurch nimmt nicht nur die Angebotsvielfalt zu, sondern auch die Auswahl innerhalb einer Angebotskategorie. Aber die Kunden wollen etwas Einzigartiges und das muss man ihnen geben. Die Herausforderung für Marketingtreibende ist daher die Identifikation geeigneter Differenzierungsansätze, um das eigene Produkt von der Konkurrenz abzuheben und für die Kunden besonders zu machen. Es ist wichtig, dass das eigene Produkt nicht zum Commodity wird.

  • Haben Sie für uns jetzt schon einen Tipp, den Sie verraten möchten?

Ich möchte nicht zu viel vorweggreifen, aber ein guter und nachgefragter Produktkern in Verbindung mit reichlich Kreativität funktioniert immer. Das werden auch die beispielhaften Wege aus der Commodityfalle in meinem Vortrag veranschaulichen.

  • Worauf am Kölner Marketingtag freuen Sie sich am meisten?

Am meisten freue ich mich auf ein inspirierendes Beisammensein. Der Kölner Marketingtag bietet eine optimale Gelegenheit, um sich mit Experten über aktuelle Marketingherausforderungen auszutauschen. Ich bin gespannt auf diesen gewinnbringenden Tag.

Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf Ihren Vortrag!

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