Deutsches Institut für Marketing
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„Markeninszenierung am Beispiel der Marke Lexus“ – Interview mit Ferry M. M. Franz von Lexus


Vor ihrem Auftritt als Speaker auf dem Kölner Marketingtag 2016 haben wir alle Referenten kurz zu einem Interview geladen. So erfahren Sie mehr über die Person und den Vortrag und bekommen schon den einen oder anderen hilfreichen Tipp.
Heute geht es um den General Manager der Marke Lexus Ferry M. M. Franz. Er hält den Vortrag „Markeninszenierung am Beispiel der Marke Lexus„.

  • Bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor.

Ferry Maximilian Maria Franz, nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Ökonomie habe ich zunächst bei der Kienbaum Unternehmensberatung in Düsseldorf gearbeitet. Dort habe ich verschiedene Positionen zumeist im Bereich Medien und Telekommunikation durchlaufen. 2000 wechselte ich zu einem früheren ehemaligen Geschäftsführer von Kienbaum und arbeitete dort für 5,5 Jahre als Partner wiederum mit dem Schwerpunkt Medien und Telekommunikation, zusätzlich jedoch Stahl und Leitbildentwicklung. Daneben war ich Direktor der Landesinitiative Media NRW. 2005 wechselte ich, „artfremd“, in die Automobilbranche zu Toyota. Dort war ich zunächst für die Händlernetzentwicklung zuständig, war dann Vertriebsleiter bei Lexus und habe nach einem weiteren Wechsel zu Toyota die Verantwortung der Marke Lexus in Deutschland übernommen. Privat sind meine Frau und meine beiden Kinder mein Ankerpunkt und wir genießen die verbleibende Zeit für verschiedene Reisen und andere Aktivitäten. Daneben erfreue ich mich an älteren Fahrzeugen und einer Vespa mit denen ich Touren etc. unternehme.

  • Ihr Vortrag dreht sich um das Thema „Markeninszenierung am Beispiel der Marke Lexus“. Auf welche Inhalte dürfen wir uns freuen?

In dem Vortrag soll aufgezeigt werden, wie aus einer Premium-Marke mit etablierten und älterem Kundenkreis eine Marke kreiert wurde/wird, die neben dem klassischen Produkt Automobil auch ein komplettes Lebensgefühl transportiert. Hierbei war und ist es Lexus wichtig, viele Dinge bewusst anders zu machen als der Wettbewerb, so werden Engagements in verschiedenen Themenbereichen bewusst selbst initiiert und nicht auf „einen fahrenden Zug aufgesprungen“.

  • Wo sehen Sie 2016 hierbei die größten Herausforderungen für die Marketingtreibenden?

Freiheiten zu bekommen, auch nicht sofort messbare Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

  • Haben Sie für uns jetzt schon einen Tipp, den Sie verraten möchten?

„Be brave.“ Auch aus Produkten mit wenig Ecken und Kanten lässt sich mit Mut einiges herausholen. Allerdings muss einem klar sein, dass man damit eventuell den einen oder anderen etablierten Kunden zurück lässt.

  • Worauf am Kölner Marketingtag freuen Sie sich am meisten?

Da es meine erste Teilnahme ist, bin ich auf alles sehr gespannt!

  • Wir danken für das Gespräch und freuen uns auf Ihren Vortrag!