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„Digitale Händlermarke on- und offline unverwechselbar“ – Interview mit Frau Anna Nauen

Anna NauenVor ihrem Auftritt als Speaker auf dem Kölner Marketingtag 2018 bitten wir alle Referenten um ein kurzes Interview. Heute möchten wir Ihnen Anna Nauen vorstellen.

Anna Nauen (M.A.) ist Geschäftsführerin im familiengeführten Autohaus Nauen mit den Marken Audi, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die zertifizierte DiSG®-Trainerin erforschte am Deutschen Institut für Marketing die Wechselwirkungsbeziehungen im Umfeld der Markenpersönlichkeit anhand von Persönlichkeitsmodellen.
Als Referentin und Gastdozentin gibt sie Einblicke, wie sich das Autohaus ihrer Familie als digitale Händlermarke positioniert und vom Wettbewerb differenziert. Differenzierungsstrategien gegen die Austauschbarkeit im Wettbewerb erforscht sie zurzeit im Rahmen der externen Dissertation an der TU Bergakademie Freiberg, Marketing und Internationaler Handel.

Sie wird am zehnten Kölner Marketingtag über das Thema „Digitale Händlermarke on- und offline unverwechselbar“ referieren.

Interview mit Anna Nauen

Frage: In Ihrem Vortrag geht es um das Thema „Digitale Händlermarke on- und offline unverwechselbar.“ Warum ist dieses Thema Ihrer Meinung nach aktuell relevant für die Marketingwelt?

Gerade in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs und der Austauschbarkeit von Dienstleistungen ist es für Unternehmer und Marketeer entscheidend, Strategien gegen die Austauschbarkeit im Wettbewerb zu entwickeln. In der Onlinewelt sind die Kundenkontaktpunkte gestiegen. Mehr Chancen, aber vor allem auch Risiken mit nur einem falschen Ton die ganze Symphonie zu ruinieren.

Frage: Beim diesjährigen Kölner Marketingtag dreht sich alles um das Motto #NEU. Was ist für Sie die wichtigste Innovation des Jahres?

Virtual Reality! Autohändler erhalten eine Möglichkeit, den „digitalen“ Kunden ins Autohaus zurückzuholen. Der Interessent kann sich mithilfe einer VR-Brille direkt in seinem Wunschauto umsehen. Es scheint als würde er tatsächlich darinsitzen und kann dabei sämtliche Funktionen und Details genauer betrachten. Mit der Kopfbewegung steuert der Träger der VR Brille selbst was er sieht, während der Verkaufsberater sämtliche Funktionen mit dem Tablet steuert: beispielsweise stattet er das Auto mit diversen Funktionen aus, lackiert das Auto in der gewünschten Farbe oder platziert es an besonderen Orten wie bspw. an einer Strandpromenade oder am Kölner Dom.

Frage: Auf welchen anderen Vortrag freuen Sie sich besonders und warum?

Ich freue mich auf alle Vorträge und vor allem interessante Diskussionen. Viele Innovationen scheitern bei der Einführung am Markt. Daher bin ich besonders gespannt auf den Vortrag von Frau Prof. Dr. Hilker

Vielen Dank! Wir freuen uns auf Ihren Vortrag.